Reisebericht, August 2026:
Wir treffen uns am Flughafen OR Tambo mit unserem Gästen und reisen gemeinsam weiter nach Pemba, Mozambique. Nach einer Übernachtung fliegen wir am folgenden Morgen mit einem Charter-Flug ins Niassa-Jagdgebiet. Wir werden in Block R8 auf Leopard, Löwe, Krokodil, Kaffern-Büffel und plains game jagen. Im Gepäck unsere .375 H & H von Winchester sowie eine Heim .548 als Back Up.
Die Reise ist gut vorbereitet, VISA und Invitation Letter liegen vor und so kommen wir ohne Probleme in Lipilichi an, wo wir das Main Camp beziehen.











Das Lipilichi Team hat gute Vorarbeit geleistet – das Pre-Baiting für Leopard und Löwe läuft und wir inspizieren die Baits nach unserer Ankunft und lesen die Kamera-Bilder aus. Eines der Baits liefert vielversprechende Fotos eines starken Leoparden Männchens und so brechen wir auf, um plains game für die erneute Bestückung zu bejagen. Wir pirschen erfolgreich auf einen Wasserbock, bestücken das Bait neu und bauen uns ein Versteck mit Blick auf das Luder.





Nachdem unser Versteck gebaut ist, stärken wir uns an einem Rastplatz in einiger Entfernung bevor wir unser Versteck beziehen und auf den Einbruch der Dunkelheit warten. Noch bevor die Dunkelheit hereinbricht hören wir, dass sich uns eine Gruppe Elefanten nähert. Mit einem deutlich hörbaren Fauchen und Knurren macht sich der Leopard bemerkbar und verscheucht die Elefanten aus der Nähe des Luders. Nun wissen wir, er ist bereits in der Nähe. Lange sollte es nicht mehr dauern, bevor er sich mit einem eleganten Sprung auf den Ast des Baumes begibt, an dem unser Luder hängt. Es ist immer noch hell genug, so dass wir das Männchen gut ansprechen und unserem Gast freigeben können. Die Kugel fliegt und der Leopard fällt tödlich getroffen herunter. Wir warten noch einige Minuten ab und begeben uns dann zu Luderplatz – ein Prachtexemplar liegt vor uns, was für ein tolles Jagderlebnis! Daran werden wir uns alle noch lange erinnern! Waidmannsheil!

In den folgenden Tagen konzentrieren wir uns auf die Kontrolle der Luder für die Löwenjagd und bejagen unterdessen erfolgreich plains game und Kaffern-Büffel:

Lichtensteins Hartebeest

Roosevelt Sable

Kaffern-Büffel

Krokodil
Bis zum letzten Tag unserer 21-tägigen Safari versuchen wir es auf den Löwen. Dreimal rücken wir aus, um an angenommenen Luderplätzen nachts zu rufen – leider sind aber die männlichen Löwen jeweils zu jung. Und so bleibt leider dieser eine Abschuss unerfüllt. Die Safari beenden wir mit einer gemeinsamen Übernachtung in Johannesburg und dem Besuch des Apartheit-Museums, bevor es am nächsten Tag für uns zurück nach Südafrika geht – und für unsere Gäste nach Europa.
Zusammenfassend: Die Jagd auf 650.000 ha war eine Herausforderung. Lange Fahrten, ausgiebige Pirschgänge, atemberaubende Einblicke in die wilde Fauna und Flora Mozambiques – wir nehmen viele eindrucksvolle Einblicke und Erlebnisse mit! Auf jeden Fall eines der besten Jagdgebiete der Welt für Leopard, die zahlreich an den Baits waren! Eher schwierig auf Löwe, da das Gebiet sehr groß und daher kaum abzudecken ist. Zahlreich vorhanden: Niassa Wasserbock, Warzenschwein, Crawshays Zebra, Lichtensteins Hartebeest, Roosevelt Sable, Leopard, Common Reedbuck, Tüpfelhyäne.
























Es ist nicht die erste Safari für Jörg in Süd Afrika – dieses Mal stehen Luchs und Buschbock auf seiner Wunschliste und er kommt, um die Büffeljagd mit seiner Gruppe im nächsten Jahr vor zu bereiten. Das Wetter könnte besser nicht sein, als wir beginnen mit der Hundemeute die Spur aufzunehmen. Bei Anbruch der Nacht vertagen wir auf den nächsten Morgen und warten auf den Anruf des Hundeführers – und prompt kommt dieser gegen 8 Uhr, der Luchs sitzt im Baum. Wir fahren mit Lunch im Gepäck und bahnen uns den Weg durch tiefsten Busch bis wir die Meute hören können. Der Kater sitzt hoch oben im Geäst, jedoch gut anzusprechen – und so gelingt es Jörg den Schuss mit der Flinte anzutragen. Ein kapitaler Luchs für den sich der Weg gelohnt haben wird! Wir bergen und machen unsere Fotos, bevor wir zur Lodge zurück kehren.
Am folgenden Tag pirschen wir zunächst zwei männliche Buschböcke an, brechen jedoch ab, weil wir nach einer wirklich kapitalen Trophäe für Jörg suchen. Wir haben immer wieder Anblick, kommen aber nicht nahe genug heran – der Wind dreht. Ein gemütlicher Abend bei gutem Essen und nach der Nachtruhe geht es gestärkt und ausgeruht wieder auf die Pirsch. Am Nachmittag haben wir dann einen starken Bock auf 120 m vor uns, die Kugel fliegt und der Bock zeichnet. Ein zweiter Schuss bringt ihn dann sicher zum Fall – in der einbrechenden Dunkelheit gelingen uns noch ein paar Aufnahmen und wir besiegeln einen weiteren erfolgreichen Jagdtag.
Nun können wir es langsamer angehen lassen und konzentrieren uns auf das Sichten unserer Büffel für die geplante Gruppenjagd nächstes Jahr – wir sehen mehrere Gruppen und pirschen eine Gruppe Bullen an, die sehr viel versprechend aussehen. Es sind drei reife Dagga Boys darunter, die Jörg gleich als geeignet klassifiziert. Weitere Gruppen lassen sich ebenfalls gut an, wir freuen uns auf die Jagd im nächsten Jahr mit Jörg und seinen Jagdfreunden!









Die besten Eindrücke und Highlights der Hohe Jagd & Fischerei Messe in Salzburg.
Werfen Sie einen Blick auf die neuesten Impressionen der Messe Die Hohe Jagd & Fischerei 2026 in Salzburg und entdecken Sie spannende Eindrücke rund um Jagd, Fischerei, Outdoor, Natur und Off-Road. Unsere Bilder und Highlights zeigen die Atmosphäre der Veranstaltung, sowie besondere Momente, die Besucher und Aussteller gleichermaßen begeistert haben.



























































































Auf Empfehlung von Freunden, die bereits zur Safari bei uns gewesen waren, kamen Judith, Petra und Uli im August 25 zu einer 7-tätigen Safari auf Steppenwild zu uns. Sie wollten eine Woche jagen und dann anschließend noch Land und Leute kennenlernen.
Schon beim Einschießen auf unserer Schießanlage wurde klar, dass hier keine Amateure am Werk sind – alle drei hatten exzellente Schießergebnisse und so waren die Leihwaffen schnell ausgesucht und es konnte losgehen.
Uli hatte sich Spezies gewünscht, die eine Aufteilung in zwei Jagdgruppen erforderten. Petra und Judith pirschten zusammen mit Ihrem Jagdführer, während Uli alleine mit seinem Berufsjäger auf Safari ging.
Die Jagd verlief äußerst erfolgreich und so flogen die Tage nur so dahin, bevor die drei sich schließlich auf den Weg machten, die Garden Route zu erkunden. Das war bestimmt nicht der letzte Besuch auf NGIRI, das steht schon fest!








Eine gemeinsame Jagdreise ans Ostkap – mit diesem Gedanken kamen Ute und Lars zu mir an den Messestand bei der „Jagd und Hund 2025“. Gesagt getan, im Juli 25 war es so weit und die beiden planten mit uns gemeinsam eine Kombination aus Safari auf Steppenwild und Reise entlang der Garden Route.
Die Schönheit und Vielfalt der südafrikanischen Natur schlug sie schnell in ihren Bann und sorgte für afrikanisches Jagdfieber. Wir jagten gemeinsam in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag in der Pirsch.
Beide machten gute Beute und unsere Taxidermy freute sich über die zahlreichen starken Trophäen, die wir nach der fachgerechten Rohpräparation übermittelten.
Die Tage auf NGIRI waren im Nachhinein viel zu schnell vorbei, aber jeder einzelne Tag ein Abendteuer und unvergessliches Erlebnis. Danke für Euren Besuch, Ihr Zwei! Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen im NGIRI Wildreservat!





Eine tolle Sache war unsere erste Jägerinnen-Jagdreise im November/Dezember 2024
Unsere Teilnehmerinnen kannten sich vorher (bis auf 2, die zusammen gebucht haben) nicht – aber am Ende waren es neue Freundschaften, die geschlossen wurden und die vielleicht auch andauern werden! Vielen Dank an Euch alle, Ihr habt Euch super zusammen gerauft, eine tolle Gemeinschaft gepflegt und diese Tage zu etwas Besonderem gemacht!
Wir planen bereits eine Wiederholung – schaut wieder rein!
Anja Müller
Berufsjägerin/Outfitter & Inhaberin von Muller Hunting & Safari SA











Wir waren bereits letztes Jahr im November bei Bernd und Anja auf NGIRI und freuten uns auf das Wiedersehen. Auch dieses Mal ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Wir hatten uns eine Nachtjagd auf Buschpig und Steinböckchen ausgesucht. Außerdem standen Eland, Oryx und Nyala auf dem Programm. Es war wieder wunderschön und wir planen bereits den nächsten Jagdaufenthalt auf NGIRI.
Klaus & Helene Sellinghof, November 24 (Deutschland)














In Südafrika, wie auch anderen Ländern, ist es vorgeschrieben, dass ein Professional Hunter = Berufsjäger bei der Trophäenjagd dabei sein muss. Natürlich jagen wir auch zur Hege bzw. für die Versorgung unserer Mitarbeiter mit Fleisch auf NGIRI – unsere Berufsjäger-Ausbildung brauchen wir dafür jedoch nicht.
Viele fragen uns immer wieder, was muss man eigentlich mitbringen, um in Südafrika ein PH zu werden?
Grundsätzlich könnte sich jeder, der die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten dafür mitbringt, zu einem Lehrgang anmelden und auch die Prüfung ablegen. Die Lizenz als Berufsjäger erhält man jedoch nur, wenn man entweder die Südafrikanische Staatsangehörigkeit hat oder über eine permanente Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis verfügt.
Die Ausbildung selbst ist mit der eines Berufsjägers in Deutschland vergleichbar, setzt allerdings die fachpraktische Erfahrung in den Bereichen: Fährtenlesen, Wildtierkunde, Fauna, Wildverarbeitung sowie Waffenhandhabung voraus. Ausgebildet wird gezielt in den Bereichen: Jagdführung, Gesetzeskunde/Jagdrecht, Erste-Hilfe im Busch, Bore-Sighting, Fährtenlesen, Skinning und Gäste-Betreuung.
Gerade der letzte Punkt ist entscheidend, denn der Gast begibt sich in unsere Hände und wir haben zwei Aufgaben zu erfüllen: Ihm eine unvergessliche Zeit zu bereiten und vor allem auch für seine Sicherheit zu sorgen.
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Waffenhandhabung. Da in der Regel in der Pirsch gejagt wird, ist es die Aufgabe des Berufsjägers den Jagdgast auf diese Art der Jagd vorzubereiten u.a. durch Einschießen mit dem Schießstock, und ihn auf die Wichtigkeit der exakten Schussplatzierung hinzuweisen. Wenn wehrhaftes Wild annimmt, müssen die Treffer sitzen. Dazu muss in einem Teil der Schießprüfung zum PH auf ein 15×15 Zentimeter großes, bewegtes, Ziel innerhalb von 30 Sekunden 3 mal freistehend aus folgender Entfernungen geschossen und getroffen werden: 30, 20 und 10 Meter. In weiteren Prüfungsteilen geht es um exaktes Schot Placement auf 100 m, 200 m und 300 m. Dabei ist die Optik vom Prüfling selbst so einzustellen, dass das Grouping des Prüfungsergebnisses im Leben sitzt – in allen 3 Entfernungen.
Viel dreht sich natürlich auch um Wild. Das Ansprechen und das Verhalten des Wildes werden ebenso gelehrt wie die Anatomie. Gerade was die Altersansprache angeht kann das schwer sein. Beim Springbock etwa tragen auch die Weibchen Gehörne, was das Unterscheiden in großen Herden erschwert.
Aber das sind alles Dinge, die man beherrschen muss, um auf der einen Seite dem Wild gerecht zu werden aber auch um zufriedene Jagdgäste zu haben. Und auf diesen beiden Säulen ruht die Jagd auf NGIRI Wildlife Reserve.
Für mich bedeutete das, dass ich zwar mit der bestandenen Prüfung zum Professional Hunter die offizielle Erlaubnis zur Jagdführung hatte, jedoch begann erst danach meine wirkliche Lernzeit. Hierfür ging es immer wieder raus, raus und nochmals raus, um im Busch oder in der Steppe zu lernen. Auch das Errichten von Ansitzeinrichten, das effektive Anpirschen, das Spurenlesen und noch vieles mehr muss man lernen und vor allem sicher beherrschen. Was viele nicht wissen ist, dass auch Schrot auf dem Lehrplan steht genauso wie das Schießen über Kimme und Korn, denn wenn das Zielfernrohr nicht genutzt werden kann, muss das sitzen.
Am Ende der Ausbildung steht eine Prüfung, die es in sich hat. Unter strenger Zeit Vorgabe muss man verschiedenste Aufgaben erfüllen, etwa einen Gast auf Schussdistanz an einen starken Kudu-Bullen führen, bestimmtes Wild bestätigen, Fährten erkennen, gekonnt das erlegte Wild aus der Decke schlagen und gründlich einsalzen sowie vieles mehr.
Umso stolzer ist man dann aber, wenn man dann zum Kreis der Professional Hunter in Südafrika gehört. Für mich als Deutsche und auch noch Jägerin war das eine ganz besondere Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Ich kann seitdem guten Gewissens aus eigener Erfahrung sagen: Wer einen südafrikanischen Berufsjäger an seiner Seite hat, der kann sich gut aufgehoben fühlen.
Anja Müller, Alicedale, Süd Afrika, Oktober 2024

Auf Empfehlung von Jagdfreunden nahmen wir Kontakt mit Anja auf, um mehr über Ihre Eigenjagd in Südafrika zu erfahren. Anja lud uns zu einem Besuch Ihres Messestandes der Messe Jagd & Hund im Jahr 2023 ein und uns gefiel Ihre Idee von der nachhaltigen, ethischen Jagd in Südafrika so sehr, dass wir Nägel mit Köpfen machten und eine Familien-Safari auf NGIRI für September 2024 buchten.
Wir wurden nicht enttäuscht – unsere Woche auf NGIRI war ein Abendteuer ganz nach unserem Geschmack. Ein enormer Wildbestand mit außergewöhnlicher Diversität trafen auf ausgezeichnete Küche und großartige Gastlichkeit. Der Jagderfolg konnte sich ebenfalls sehen lassen und so lagen am Ende ein kapitaler Luchs (mit der Hundemeute bejagt), ein abnormer und starker Nyala-Bulle, ein Buschbock und ein Steinböckchen auf der Strecke. Den Abschluss machte eine Hochsee-Angeltour in Port Elizabeth, bevor wir dann leider schon wieder die Heimreise antreten mussten.
Danke an Anja und Ihr Team für eine tolle Zeit und wunderbare Gastlichkeit, wir haben uns rundherum wohl gefühlt!
Thorsten, Denis und Franz Klar (Deutschland), September 2024





